Warum es keinen Einheitspreis gibt
Eine Website ist kein Produkt aus dem Regal. Sie ist eher wie ein Umbau: Ein neues Bad kostet etwas anderes als ein neues Dach, und beides hängt davon ab, was schon da ist.
Eine Seite mit fünf Unterseiten für einen Handwerksbetrieb ist an einem anderen Tag fertig als ein Auftritt in drei Sprachen mit Terminbuchung. Wer dir ohne Rückfragen einen Preis nennt, hat entweder ein festes Paket oder rät.
Was den Aufwand wirklich treibt
Der Umfang. Wie viele Seiten, wie viele Sprachen, wie viele verschiedene Seitentypen? Zehn Seiten nach demselben Muster sind schneller gebaut als vier, die alle anders aussehen.
Die Inhalte. Texte und Bilder sind der Teil, der am häufigsten unterschätzt wird. Wenn beides fertig vorliegt, geht es schnell. Wenn wir schreiben, fotografieren oder erst einmal sortieren müssen, was es gibt, kommt Zeit dazu.
Die Gestaltung. Ein eigenes Design von der ersten Idee an braucht mehr Zeit als eine angepasste Vorlage. Dafür passt es am Ende genau zu dir und zu deinem Corporate Design.
Die Funktionen. Kontaktformular, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, ein Rechner, eine Schnittstelle zu einem anderen Programm: Jede Funktion muss gebaut, getestet und später gepflegt werden.
Das System dahinter. Willst du Inhalte selbst ändern? Dann brauchst du ein CMS wie WordPress. Ändert sich selten etwas, ist eine schlanke Seite ohne CMS oft schneller, sicherer und günstiger im Unterhalt.
Was nach dem Start dazukommt
Mit dem Start ist es nicht vorbei. Hosting und Domain kosten laufend, meistens überschaubar. Ein CMS braucht Updates, sonst wird es irgendwann zum Sicherheitsrisiko.
Dazu kommen die Dinge, die sich im Betrieb ändern: neue Öffnungszeiten, ein neuer Mitarbeiter, ein weiteres Angebot. Ob du das selbst machst oder abgibst, ist eine Frage von Zeit und Lust. Wichtig ist nur, dass du es vorher weißt.
Woran du ein gutes Angebot erkennst
Ein gutes Angebot sagt klar, was drin ist und was nicht. Wie viele Seiten? Wer liefert Texte und Bilder? Wie viele Korrekturrunden sind dabei? Was passiert, wenn unterwegs ein Wunsch dazukommt?
Frag nach, wenn etwas unklar ist. Ein Angebot, das Rückfragen nicht aushält, hält auch das Projekt nicht aus.
Wie wir es machen
Wir reden erst und rechnen dann. Die Beratung kostet nichts. Danach bekommst du einen Vorschlag mit klarem Umfang.
Während des Projekts bekommst du einen Zugang zu unserem Projektportal. Dort siehst du jederzeit, welche Aufgaben erledigt sind, wie viele Stunden verbraucht wurden und was das kostet. Du musst nicht nachfragen und bekommst keine Rechnung, deren Posten du nicht kennst.
Kurz gesagt
Was eine Website kostet, hängt an Umfang, Inhalten, Gestaltung, Funktionen und dem System dahinter. Je genauer du weißt, was du brauchst, desto genauer wird der Preis. Und wenn du es noch nicht weißt: Genau dafür ist das erste Gespräch da.