Blog · Ratgeber · Web · 12. Oktober 2026

Website-Relaunch: Wann er sich lohnt und wie er abläuft

Eine Website altert leise. Sie geht nicht kaputt, sie passt nur irgendwann nicht mehr: nicht zum Handy, nicht zu deinem Angebot, nicht zu dem, was Besucher heute erwarten. Hier steht, woran du das merkst und was dann passiert.

Website-Relaunch: Wann er sich lohnt und wie er abläuft

Sechs Anzeichen, dass es Zeit wird

Am Handy macht sie keinen Spaß. Man muss zoomen, Knöpfe sind zu klein, Texte laufen aus dem Bild. Ohne Responsive Design verlierst du heute die Mehrheit deiner Besucher.

Sie lädt langsam. Eine lange Ladezeit kostet Geduld und Plätze bei Google.

Der Inhalt stimmt nicht mehr. Alte Preise, Mitarbeiter, die längst weg sind, Leistungen, die es nicht mehr gibt.

Du kannst nichts selbst ändern. Für jede Kleinigkeit brauchst du jemanden, den du kaum noch erreichst.

Es kommen keine Anfragen. Die Seite ist da, aber sie bringt nichts. Das ist das deutlichste Zeichen von allen.

Die Technik ist veraltet. Updates wurden lange nicht gemacht, Erweiterungen werden nicht mehr gepflegt. Das ist ein Sicherheitsthema.

Erst hinschauen, dann bauen

Ein Relaunch beginnt nicht mit dem Design, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Bei uns heißt das Audit: Was ist an der alten Seite falsch, warum ist das wichtig und was tun wir dagegen?

Das Ergebnis ist eine Liste, eingestuft nach Dringlichkeit und in normalem Deutsch erklärt. So weißt du vor dem ersten Entwurf, worauf es ankommt.

Die vier Phasen

1. Klären. Du beantwortest ein paar Fragen, lieferst Unterlagen und gibst die neuen Texte frei. Wir arbeiten deine Rückmeldungen ein.

2. Bauen. Die alte Seite wird gesichert. Auf einer Testadresse entsteht die neue: Struktur, Texte, Bilder, Formulare.

3. Prüfen. Alle Seiten am Handy, Tablet und Rechner. Formulare mit Testnachricht. Seitentitel und Beschreibungen für Google.

4. Veröffentlichen. Die neue Seite geht online, alte Adressen werden umgeleitet, und wir schauen in den Tagen danach, ob alles läuft.

Damit Google dich nicht vergisst

Der häufigste Fehler beim Relaunch: Alte Adressen führen plötzlich ins Leere. Jede Seite, die bei Google schon einen Platz hat, braucht eine Weiterleitung auf ihre Nachfolgerin.

Dazu kommen eine aktuelle Sitemap, saubere Seitentitel und Beschreibungen. Wer das überspringt, fängt bei Google wieder von vorn an.

Was auf dich zukommt

Ehrlich gesagt: ein bisschen Arbeit. Du musst entscheiden, Fragen beantworten und Texte lesen. Das nimmt dir niemand ab, denn es ist dein Betrieb.

Damit das nicht in endlosen E-Mails endet, haben wir ein Projektportal gebaut. Dort beantwortest du Fragen mit Ja oder Nein, gibst Texte mit einem Klick frei und siehst jederzeit, wie weit wir sind und was es bisher gekostet hat.

Kurz gesagt

Ein Relaunch lohnt sich, wenn deine Seite am Handy nicht funktioniert, langsam ist, nicht mehr stimmt oder nichts bringt. Gut gemacht läuft er in vier Phasen, sichert deine Plätze bei Google und kostet dich ein paar Entscheidungen, aber keine Nerven.

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